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NEUES
VON DER AKADEMIE
FSA
Spieler werden in den Austria Nachwuchs integriert
Die
Jungkicker der Frank Stronach Akademie (FSA) in Hollabrunn können
aufatmen. Nachdem Frank Stronach Anfang Februar ankündigte, die
Lichter in der Talenteschmiede mit Ende der Saison ausgehen zu lassen,
hing die Zukunft der jungen Fußballer in der Luft. Die FSA, die
sich Stronach jährlich knapp zwei Millionen Euro kosten ließ und
bis dato die Jungprofis der Wiener Austria ausbildete, sollte im
Sommer gänzlich zum Stronach Klub SC Magna Wiener Neustadt übergehen.
Austria
kümmert sich um Fortsetzung der Ausbildung
Doch
daraus wurde nichts. Etwas mehr als acht Jahre nach der Gründung
schließt die Vorzeige Akademie für immer ihre Pforten – zum Leidwesen
der einzelnen Jahrgänge. Doch nun müssen sie sich keine Sorgen mehr
machen, denn die Wiener Austria wird sich um die Weiterführung ihrer
Ausbildung kümmern.
"Wir
haben eine Verpflichtung gegenüber denjenigen, die momentan in der
Schule in Hollabrunn sind. Sie sind schließlich als Austria-Spieler
eingetreten und deswegen wollen wir ihnen eine vernünftige Lösung
präsentieren“, erklärt AG-Vorstand Markus Kraetschmer. 36 Schüler
der Jahrgänge 1991 bis 1993 sind betroffen Konkret geht es um 36
Schüler, sprich die Jungs der 2.,3. und 4. Klasse. "Bei der 5. Klasse
gibt es kein Problem, denn sie haben ihre Ausbildung abgeschlossen.
Auch bei der 1. Klasse ist alles klar. Es ist vertraglich festgelegt,
dass diese Burschen sowohl aus eigenen Beweggründen oder vom Betreiber
der Akademie ohne Konsequenzen austreten und wechseln können.“
Und
wie sieht der Status Quo für die anderen aus? "Der Schüler kann
entscheiden, ob er bei der Austria bleiben will - dann kümmern wir
uns um seine Ausbildung. Möchte er zum SC Magna gehen, wird man
auch eine Lösung finden“, berichtet Kraetschmer. "Sind auf einem
guten Weg“ Sollte die Entscheidung pro Austria fallen, gibt es folgende
Vorgehensweise: "Da ein Vertrag mit der Frank-Stronach-Akademie
abgeschlossen wurde, muss dieser zunächst einvernehmlich aufgelöst
werden. Das wurde auch in einem Gespräch mit Magna geklärt.“
Und
Kraetschmer stellt klar: „Wenn diese Spieler ihre Ausbildung in
Hollabrunn beenden wollen, können sie dies machen. Wir sind auf
einem sehr guten Weg die schulische Lösung zu finden. Auch bei der
Unterbringung, sprich der Internats-Lösung, schaut es gut aus.“
Bleibt
nur noch offen, wie die Nachwuchs-Kicker sportlich trainiert werden.
Training in Hollabrunn? "Es ist noch nicht sicher, ob eine Trainingsgruppe
direkt in Hollabrunn installiert wird, oder wir wie bisher einen
Shuttle-Service zum Training nach Wien organisieren. Es kommt aber
darauf an, wie viele sich im Endeffekt für die Austria entscheiden.“
Nebenbei
arbeitet die Austria mit Hochdruck an der Fertigstellung der eigenen
Talenteschmiede. Das künftig von der Austria bespielte Areal an
der Laaer-Berg-Straße 143, das bislang vom ESV Südost von der Stadt
Wien gepachtet wurde, wird schon bald das Zuhause der ultramodernen
Heimstätte des Veilchen-Nachwuchses sein. Der Baubeginn ist für
Anfang Juli geplant, fertiggestellt sollte alles mit Jahresende
sein. Gut möglich, dass man dort das eine oder andere Gesicht aus
Hollabrunn wiedersieht...
QUELLE:
LAOLA 1.at
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